Kühl-Gefrier-Kombinationen

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Kühl-Gefrier-Kombinationen

Der Kühlschrank zählt zu den wichtigsten elektrischen Großgeräten in der Küche und ist unverzichtbar, um verderbliche Lebensmittel zu lagern. Immer mehr Menschen entscheiden sich dabei für eine Kühl-Gefrier-Kombination, die sich aus zwei Bereichen zusammensetzt und sowohl das Kühlen als auch das Einfrieren von Lebensmitteln ermöglicht. Welche Bauarten es gibt und worauf beim Kauf geachtet werden sollte, stellen wir Ihnen im nachfolgenden Ratgeber näher vor.

Die Kühl-Gefrier-Kombination - was ist das genau?

Bereits der Name verrät, worum es sich bei der Bezeichnung Kühl-Gefrier-Kombination eigentlich handelt: Die Rede ist von einem elektrischen Gerät, das sich aus einem Kühlschrank und einem Gefrierschrank zusammensetzt. Der große Vorteil gegenüber eines normalen Kühlschranks mit Gefrierschrank ist dabei, dass ein Kombi-Modell deutlich mehr Platz für gefrorene Produkte bietet. Unterteilt werden die beiden Bereiche durch zwei separate Türen. In der Regel befindet sich der häufige genutzte Kühlschrank im oberen Teil auf Augenhöhe, während der Gefrierschrank weiter unten platziert ist. Allerdings gibt es inzwischen verschiedene Bauarten und Formen, so dass sich teilweise große Unterschiede zwischen den jeweiligen Modellen zeigen.

Für gewöhnlich betragen die Temperaturen in einem Kühlschrank zwischen 0 und 9 °C - die exakte Gradzahl variiert je nach Einstellung und Höhe des Kühlfachs. Innerhalb eines Kühlschranks existieren verschiedene Klimazonen, weswegen besonders verderbliche Lebensmittel möglichst im untersten Fach gelagert werden sollen. Dazu zählen beispielsweise rohes Fleisch, Fisch sowie frisches Obst und Gemüse, das möglichst lange frisch bleiben soll. Im Gefrierschrank betragen die Temperaturen dagegen im Durchschnitt -20 °C. Hier lassen sich Lebensmittel zum Teil über Monate oder gar Jahre einlagern.

Diese Funktionen zeichnen Kühl-Gefrier-Kombinationen aus

Es gibt zahlreiche Eigenschaften, die typisch für eine moderne Kühl-Gefrier-Kombination sind. In der Regel verfügen diese Geräte über eine Außenhülle aus Stahlblech oder Edelstahl, was ihnen ein besonders zeitloses Design verleiht. Natürlich gibt es inzwischen Modelle in den unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben, so dass sich eine Kühl-Gefrier-Kombination perfekt an die Einrichtung der Küche anpassen lässt.

Die meisten modernen Kühl-Gefrier-Geräte sind zudem mit speziellen Temperaturmessern ausgestattet, die sicherstellen, dass bei zu warmen Temperaturen der Motor anspringt und das Kühlmittel im Gerät zirkulieren lässt. Sollten die Temperaturen dagegen zu niedrig sein, deaktiviert das Messgerät den Motor. Abhängig vom jeweiligen Modell kann eine Kühl-Gefrier-Kombination über ein gemeinsames oder über zwei einzelne Kühlaggregate verfügen.

Kühl-Gefrier-Kombination kaufen: Die verschiedenen Bauarten

Sehr weit verbreitet sind hierzulande vor allem Kühl-Gefrier-Kombis, bei denen der Gefrierschrank im unteren Teil und der Kühlschrank im oberen Teil positioniert ist. Dies macht das Elektrogerät relativ platzsparend. Hierbei kann es sich um ein freistehendes oder integrierbares Gerät handeln - je nach Modell. Übereinander angeordnete Kombigeräte bieten sich vor allem an, wenn die Stellfläche in der Küche begrenzt ist, man aber trotzdem nicht auf einen Gefrierschrank im Raum verzichten möchte. Ist dies nicht der Fall, kann man sich natürlich auch für klassische Side-by-Side Kühlschränke entscheiden, die über zwei Türen verfügen - eine links und eine rechts. Hier befinden sich Kühl- und Gefriereinheit nebeneinander. Häufig sind solche Geräte mit einem Eiswürfelbereiter ausgestattet, was gerade an einem gemütlichen Abend mit Gästen natürlich ein ganz besonderes Highlight darstellt.

Eine dritte Möglichkeit sind sogenannte French Door Kühlschränke, welche die beiden bereits beschriebenen Bauarten miteinander kobminiert. Das bedeutet, dass sich der Kühlschrank oben befindet und durch zwei Flügeltüren öffnen lässt. Ein großer Vorteil der French-Door-Bauweise ist, dass ein solcher Kühlschrank sehr viel Platz für Lebensmittel bietet. Gerade Familien bzw. Haushalte mit mehreren Personen profitieren davon.

Die Vorteile von Kühl-Gefrierkombinationen in der Küche

Es gibt viele Gründe, sich für eine Kühl-Gefrier-Kombination anstelle eines normalen Kühlschranks zu entscheiden. Ein klarer Pluspunkt ist das enorme Platzersparnis: Wer beide Einheiten in einem Gerät unterbringt, vermeidet das separate Aufstellen einer sperrigen Gefriertruhe. In vielen Küchen ist das Platzangebot eher gering - und somit zählt jeder Zentimeter. Entscheidet man sich zum Beispiel für eine Kühl-Gefrier-Kombination, bei der die beiden Einheiten übereinander angeordnet sind, wird im Durchschnitt maximal 1 m² Fläche eingenommen. Dazu kommt, dass Kombigeräte in der Regel viel energiesparender sind als zwei einzelne Geräte - insbesondere dann, wenn man sich für ein Gerät der Energieeffizienzklasse A+, A++ oder A+++ entscheidet. Selbstverständlich gibt es für jedes Modell passendes Zubehör beim Hersteller, wie zum Beispiel verschiedene Einschubfächer, Regalböden, Eier- und Flaschenhalter und vieles mehr, das im Inneren des Geräts für maximale Ordnung sorgt.

HAUSHALT &  KÜCHE:

Kauftipps Kühlgefrierkombination: Das sollten Sie wissen!

Stromkosten einsparen mit einer neuen Kühlgefrierkombination
Eine neue Kühlgefrierkombination spart bares Geld. Die modernen Geräte sind deutlich leiser und effizienter, und auch im Design hat sich viel getan. Erfahren Sie hier mehr über die Modelle und erhalten Sie wertvolle Tipps zum Aufbau, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.
 
Energieverbrauch einer Kühlgefrierkombination
Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für eine Kühlgefrierkombination ist der Energieverbrauch. Die Geräte sind in Energieeffizienzklassen eingeteilt, die europaweit gelten. Die sparsamste Klasse ist A+++, gefolgt von A++ und A+. Kühlgeräte mit den Energieeffizienzklassen A bis D mögen im Anschaffungspreis günstiger sein als diejenigen aus den Klassen A+++ bis A+. Auf längere Sicht jedoch verbrauchen die günstigen Kühlgefrierkombinationen mehr Strom, und die Ersparnis beim Kaufpreis wird von laufenden Stromkosten aufgefressen. Wir möchten Ihnen ein kleines Rechenbeispiel geben:

  • Der Verbrauch einer Kühlgefrierkombination der Klasse A+++ beträgt pro Jahr rund 130 Kilowattstunden.
  • Die Kosten pro Kilowattstunde betragen rund 30 Cent.
  • Somit ergeben sich Gesamtstromkosten für das Gerät von 39 Euro pro Jahr (errechnet aus 130 Kilowattstunden multipliziert mit 30 Cent).

Altgeräte der Energieeffizienzklasse B verbrauchen etwa 360 Kilowattstunden pro Jahr. Bei gleichem Strompreis kommen Sie hier auf 108 Euro Jahreskosten für den Betrieb der Kühlgefrierkombination. Sind Ihre Geräte gar mit den Klassen C und D ausgewiesen, liegen die Stromkosten noch höher. Zudem bieten Altgeräte nicht den Komfort und die Ausstattung der neuen Geräte.

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Ausstattung der modernen Kühlgefrierkombination
Die meisten Geräte verfügen über die No-Frost-Technologie. Durch Verminderung der Luftfeuchtigkeit im Inneren der Geräte wird die Bildung von Eiskristallen verhindert. Achten Sie beim Kauf einer Kühlgefrierkombination darauf, dass beide Geräte mit der No-Frost-Technologie ausgestattet sind. Bei Kühlschränken ist dies bereits seit Jahren Standard, bei Gefrierschränken noch nicht.

Geräte der neuesten Generationen weisen die gleichen, genormten Maße auf wie ältere Kombinationen. Durch technologische Weiterentwicklungen wurden die Wände dünner, bei zugleich besten Isoliereigenschaften. Neugeräte haben bei gleichen Maßen also ein größeres Belade-Volumen, sodass Sie bei gleichbleibendem Platzbedarf mehr Lebensmittel frisch halten können. Wir sprechen hier von der Nettokapazität, während die Bruttokapazität die Außenmaße bezeichnet. Haben Sie nur Angaben zur Bruttokapazität, können Sie davon 15 Prozent abziehen und erhalten so die Nettokapazität. Diese Werte sowie die Lautstärke in Dezibel sind üblicherweise neben den Energieeffizienzklassen auf der Kühlgefrierkombination angegeben, ganz gleich, ob es sich um Side-by-Side- oder übereinander angeordnete Modelle handelt.

Modelle für Kühlgefrierkombinationen
Bei der Bauart werden Side-by-Side-Modelle und übereinander gebaute Ausführungen unterschieden. Bei Side-by-Side-, also nebeneinander angelegten Modellen haben Sie auf einer Seite den Gefrierschrank und auf der anderen den Kühlschrank. Beide liegen innerhalb eines Gehäuses. Dies gilt auch für die Kühlgefrierkombination, bei der Sie meist unten den Gefrierschrank und darüber den Kühlschrank finden. In den Leistungsdaten unterscheiden sich diese beiden Modelle nicht voneinander. Achten Sie aber darauf, dass Side-by-Side-Ausführungen aufgrund ihrer Bauart einen breiteren Aufstellplatz als Übereinander-Geräte benötigen. Zusätzliche Features sind zum Beispiel ein Eiswürfelbereiter in der Tür und außen liegende Displays, über die Sie die Temperaturen im Inneren einstellen und überwachen.

Unsere Tipps zu Kühlgefrierkombinationen

  • Kaufen Sie ein Gerät, das der Größe Ihres Haushalts entspricht. Pro Person werden zwanzig bis dreißig Liter Kühl- und Gefriergut gerechnet.
  • Beladen Sie Ihre Kühlgefrierkombination stets voll. Die Lebensmittel kühlen sich gegenseitig, und es wird weniger Energie als in halb leeren Geräten verbraucht.
  • Stellen Sie Kühlgeräte nicht neben Heizkörpern, Herden und Backöfen sowie Geschirrspülern auf. Diese Geräte strahlen Hitze ab. Kühlgeräte in der unmittelbaren Umgebung benötigen zur Aufrechterhaltung der Temperaturen dann mehr Strom.
  • Eine zu kühle Umgebung, beispielsweise im Keller, kann zum Abtauen der Kühlgefrierkombination führen. Kühl- und Gefrierschränke entwickeln während des Betriebs Wärme. Durch Kompressoren werden die Geräte gekühlt. Bekommen diese Kompressoren zu kalte Luft, arbeiten sie weniger. Diese geringe Leistung hat steigende Temperaturen im Inneren der Geräte zur Folge.
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